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Welche Technologien werden bei der Herstellung von Kunststoffprodukten eingesetzt?

In den letzten Jahren haben sich Kunststoffe zu einem der Eckpfeiler der modernen Industrie entwickelt. Dank ihrer Vielseitigkeit, der relativ niedrigen Herstellungskosten und der Möglichkeit, selbst komplexe Formen präzise umzusetzen, eröffnen sie ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten – von Automotive und Bauwesen über die Medizintechnik bis hin zur Elektronik. Immer größere Bedeutung gewinnt heute die bewusste Auswahl der passenden Kunststoffverarbeitungstechnologie, als entscheidender Faktor zur Optimierung von Kosten, Qualität und Reproduzierbarkeit der Produktion.
Was ist das Spritzgussverfahren und warum spielt es eine so große Rolle in der Produktion?
Das Kunststoffspritzguss ist eine der am weitesten verbreiteten Technologien zur Herstellung von Teilen mit komplexen Formen und hoher Reproduzierbarkeit. Bei diesem Verfahren wird das Rohmaterial plastifiziert und dann unter hohem Druck in eine Form gepresst, in der das Material erstarrt und die gewünschte Form annimmt. Mit diesem Verfahren lassen sich Teile mit sehr guter Maßgenauigkeit und hoher Oberflächenqualität herstellen .
Eine Schlüsselrolle spielt in diesem Prozess das Werkzeugpool, das für die Entwicklung und Ausführung der Spritzgussformen verantwortlich ist. Deren Präzision und Haltbarkeit wirken sich direkt auf die Produktionsstabilität und die Lebensdauer der Werkzeuge aus. In der Praxis bildet der Spritzguss eine Basis für solche Bereiche wie die Herstellung von Kunststoffteilen , die von Fachunternehmen wie NOEX realisiert werden, die ihr eigenes Werkzeugpool mit der Erfahrung in der Entwicklung und Serienfertigung von Komponenten für verschiedene Industriezweige kombinieren, indem sie hohe Qualität und stabile Produktionsprozesse gewährleisten.
Wann lohnt sich der Einsatz des Rotationsformens als Alternative?
Das Rotationsformen ist eine Technologie, die besonders bei der Herstellung großer, innen hohler Bauteile mit gleichmäßiger Wandstärke geschätzt wird. Der Prozess besteht darin, eine erhitzte Form um mehrere Achsen zu drehen, was eine gleichmäßige Verteilung des Materials ermöglicht – ohne den Einsatz des Hochdrucks.
Diese Methode findet unter anderem Anwendung bei der Produktion von Tanks, technischen Behältern sowie Nutzteilen mit untypischen Formen. Dessen wesentlichen Vorteile sind niedrigere Werkzeugkosten und ein hohes Maß an Designfreiheit, wodurch sich das Rotationsformen gut für kleinere Serien und Projekte eignet, die einen flexiblen Ansatz erfordern.
Wie ergänzen sich Thermoformung und Extrusion bei der Kunststoffverarbeitung?
Bei der Thermoformung von Kunststoffen werden Materialplatten erhitzt und in einer Form geformt, in der Regel unter Vakuum oder Hochdruck. Mit dieser Technologie lassen sich großflächige Bauteile schnell und kostengünstig herstellen, weshalb sie gerne bei Verpackungen, technischen Gehäusen und im Innenausbau eingesetzt wird.
Die Extrusion hingegen eignet sich gut für die Herstellung von Profilen, Rohren und Bauteilen mit einem festen Querschnitt, bei denen Reproduzierbarkeit und Prozesskontinuität entscheidend sind. Die Kombination dieser Methoden ermöglicht eine hohe Produktivität bei gleichzeitiger Qualitätskontrolle, was besonders bei der Serienproduktion für Bauwesen und Industrie von Bedeutung ist.



